Ab und zu einen Porno oder etwas Spaß im Puff – was soll´s?

a06Das denken viele Männer, weil speziell Internet-Porno-Angebote stets verfügbar, mittlerweile kostenlos und sehr verbreitet sind. Die Verlockung ist groß aus Ablenkung, zur Entspannung oder aus Mangel an einer Sexpartnerin vor einem Porno zu masturbieren. Fast alle Männer machen es – die wenigsten aber sprechen darüber. Wer ein erfülltes und abwechslungsreiches Sexualleben hat und auch sonst mit seinem Leben zufrieden ist, der ist durch gelegentlichen Pornokonsum kaum beeinflussbar - genausowenig wie durch gelegentlichen Alkohol oder mal einen Joint. Doch aus dem Spass und der Ablenkung kann leicht Routine werden, die dann massive Auswirkungen auf das eigene Sex- und Beziehungsleben hat. Dies wird meist verdrängt, verharmlost und nicht erkannt. Wer pornosüchtig ist und regelmäßig Pornos konsumiert braucht meist Jahre, bis er sich - zunächst vor sich selbst - diese Sucht überhaupt eingesteht.
In diesem Ratgeber erfährst du bislang völlig neue und unbekannte Fakten zum Thema Pornokonsum und die Auswirkungen davon. Denn man muss als Mann weder hässlich, noch impotent oder kontaktgestört sein, um sich in der virtuellen Pornowelt zu verlieren. Die Auswirkungen sind vielfältig und werden dich vermutlich sehr überraschen, teils schockieren.
Genauso verhält es sich beim virtuellen Sex oder beim Sex mit Prostituierten: wer das mal aus Spass oder Neugier macht und sonst aber Erfolg bei Frauen und Freude am Sex hat ist meist nicht gefährdet. Wer jedoch sexuelle Probleme, Einsamkeit oder Frust abbauen will ist gefährdet sexsüchtig zu werden. Warum das so ist und was man dagegen tun kann ist Thema dieses Buches.

Vom Genussmittel zur Droge Porno
Thomas: „Wie wohl die meisten bin ich eher aus Neugier auf eine Pornoseite gesurft und fand es zunächst eher abstoßend. Ich merkte dann aber doch, dass es richtig und auch schnell geil macht. Es blieb dann zunächst bei gelegentlichen Besuchen aus Neugier und zum Genuss. Doch allmählich wurden die Abstände immer geringer bis ich dann täglich zum Porno onanierte. Ich kann gar nicht erklären wie es genau dazu kam. Gleichzeitig hatte ich immer weniger Lust auf Sex mit meiner Frau, was mich noch häufiger zum Porno trieb.“
So wie bei Thomas fängt der Pornokonsum bei vielen recht unproblematisch an und steigert sich aber unbemerkt. Kleine alltägliche Genüsse und die Flucht aus dem frustrierenden sexuellen Alltag oder auch beruflichen Stress verselbständigen sich. Aus dem gelegentlichen „Reingucken“ wird ein regelmäßiger Konsum, der dann zur Sucht wird. Wer keine sonstigen schwerwiegenden Probleme im Leben hat, wird die Abhängigkeit meist leugnen und vor sich selbst erst spät eingestehen.

Die Eigendynamik, die pornografisches Material im Gehirn erzeugt, sollte dabei nicht unterschätzt werden. Wer sich nicht vorstellen kann, in welch umfangreicher Weise Pornos eine Art „Gehirnwäsche“ darstellen oder das nicht glaubt, sollte die im Anhang vermerkten wissenschaftlichen Untersuchungen lesen. Genauso wie Alkohol, Rauchen, Gewinnspiele, Canabis, Softdrugs, Süßkram etc. als harmlose Genussmittel, Abwechslung oder Spaß begonnen haben, kann es für Menschen, die dafür anfällig sind, zur Sucht werden – die „Droge“ hat dabei eine nicht zu unterschätzende biochemische Auswirkungen auf das Gehirn, auf die ich noch eingehen werde. Und Porno ist eben eine nicht-stoffliche Droge mit hohem Suchtpotential.

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