Sexuelle Abhängigkeit von Frauen

Sexuelle Abhängigkeit von Frauen

Warum Pornos diese verstärken

a08Manch ein Mann fühlt sich von Frauen sexuell abhängig. Bei den einen bestimmt die Partnerin wann Sex stattfindet und definiert auch die Regeln, der Mann befindet sich immer in der Warteschleife – ein erniedrigender Zustand. Andere streuen das Risiko, indem sie auf Verführung immer wieder neuer Frauen setzen. Aber die eigene Männlichkeit und das Selbstwertgefühl von permanenten Eroberungen abhängig zu machen, ist anstrengend und letztendlich nicht auch ein innerer Zwang. Wer sexuellen Druck hat, aber keine Frau, dem kann dank Highspeed-Internet jederzeit und überall geholfen werden, wo das Smartphone oder Laptop Empfang hat, notfalls auch im Auto oder auf der Toilette. Mit Pornos kann Mann stets mit vielen Frauen virtuellen Sex haben und beim Masturbieren den Druck ablassen. Natürlich wird hier nur der Appetit gestillt, der Hunger nach wirklichem Sex bleibt. Denn nur primitive Männer haben Sex, um den Samenstau abzubauen, die meisten suchen auch Zärtlichkeit, Intimität, Kontakt, Bestätigung als Mann ... Das alles können Pornos natürlich nicht leisten. Trotzdem verdrängen sie immer mehr den realen Sex. Hier erfährst du, warum das nicht nur bei dir so ist und der „Siegeszug“ der Internet-Pornos erst richtig losgeht. Denn dafür gibt es vielfältige Gründe bei jedem Mann. Sind einige der Faktoren für Abhängigkeit gegeben, dann können Pornos im Laufe der Jahre zu einer Sucht mit vielen verschiedenen Auswirkungen werden.

Ein Beispiel: Pornos konsumieren, um eine sexuell frustrierende Beziehung ertragen

a09Wie bereits erwähnt, sind viele Pornokonsumenten (und auch „Puffgänger“) keine einsamen, hässlichen oder „gestörten“ Männer. Vielmehr finden sich unter ihnen viele Familienväter und Ehepartner, intelligente, gutaussehende und ansonsten zufriedene Männer. Warum? Als Paartherapeut kommen stets viele Männer und Frauen zu uns, deren Partnerschaft nach einigen Jahren sexuell eingeschlafen ist. Auch wenn die Beziehung zu Beginn sexuell aufregend und abwechslungsreich war, so erlahmt das sexuelle Interesse meist nach einigen Jahren. Das liegt zum einen am wissenschaftlich nachgewiesenen Coolidge-Effekt (siehe Seite 45), hat aber auch andere psychologische Gründe, auf die ich in meinem Buch „Abenteuer Männlicher Verführung“ eingehe. Spätestens wenn die Partnerin zur Mutter wird, erlahmt bei den meisten Männern das sexuelle Interesse an der eigenen Frau und die sexuellen Fantasien richten sich auf die Eroberung fremder Frauen. Verschiedene Gründe wie Treueschwur, Angst die Partnerin zu verletzten, die Ehe zu gefährden, Angst vor sozialer Ausgrenzung etc. halten viele Männer davon ab, eine andere Frau zu erobern. Doch wohin mit dem Sexualtrieb? Wie schon beschrieben, bieten anonyme käufliche Damen einen Ausweg an, jedoch hat dies seinen Preis und beinhaltet ein Restrisiko dabei erwischt zu werden. Darüber hinaus erzeugt dies bei den meisten Männern Scham- und Schuldgefühle ihrer Partnerin gegenüber, sie verstricken sich in Lügen und die Beziehung leidet darunter.
Der risikolosere und bequemere Weg sind da Pornos. Sie sind meist kostenlos, jederzeit verfügbar, hinterlassen keine Spuren (wer anonym surft) und stellen für die meisten Männer kein „Fremdgehen“ oder Untreue dar. Für das Gehirn sind Pornos aber zunächst genauso aufregend und erregend wie realer Sex mit einer fremden Frau. Durch das Masturbieren beim Pornokonsum wird der Eroberungstrieb befriedigt und der sexuelle Druck abgebaut – so ist die Partnerschaft, in der nur noch gelegentlich oder gar kein Sex mehr stattfindet zu ertragen. Alle anderen Lösungen beinhalten ungleich viel höhere Risiken und setzen Veränderungswille, Mut und Konfliktbereitschaft voraus.

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